Digitalkamera-Rückrufaktion zweiter Teil - Nun auch Canon, Nikon und Ricoh
Nachdem wir zu Beginn der Woche über die Rückrufaktion der Firmen Sony
und Konica Minolta berichteten, verkündeten weitere Hersteller von
Digitalkameras dieses Problem. Canon, Nikon und nun noch Ricoh, alle
scheinen den gleichen CCD von Sony zu verwenden. Dieser wurde zwischen
Oktober 2002 und März 2004 bei den Herstellern verwendet, was nicht
bedeutet, dass die Kamera in diesem Zeitraum gekauft worden sein muss.
Über den Grund dieses Fehlers gibt es die unterschiedlichsten
Spekulationen, aber fest steht, es liegt wie so oft an Sparmaßnahmen.
Verschiedenen Quellen zur Folge liegt dieses Verhalten an einer Änderung
im Produktionsprozess der CCDs. Bei der Verdrahtungsmontage sollen
Parameter geändert worden sein, die die Schwächung der Verbindung
zwischen Draht und Elektroden zur Folge hat. Weiterhin soll eine
jodhaltige Substanz, die im Kleber verwendet wird, der das Sensorglass
und das Gehäuse zusammen hält, verdunstet worden sein und die
Oberfläche der Metallkontakte angeätzt haben.
Verschiedene Medien berichten, Sony wird für den kompletten Schaden an allen Digitalkameras aller Hersteller haften.
Betroffene Digitalkameras von Ricoh:
Caplio RR30, Caplio 300G, Caplio G3/G3, M/G3, S/ProG3, Caplio G4/G4 wide, Caplio 400G und wide Caplio RX
Betroffene Digitalkameras von Canon:
PowerShot A60, PowerShot A70, PowerShot A75, PowerShot A300, PowerShot A310, Digital IXUS V3, Digital IXUS II, Digital IXUS IIs
Betroffene Digital-Videokamera von Canon
MV600i, MV630i, MV650i, MV700i, MV730i, MV750i, MV5i, MV5i MC, MV6i MC
ZR60, ZR65 MC, ZR70 MC, ZR80, ZR85, ZR90, Elura 40 MC, Elura 50
Betroffene Digitalkameras von Nikon:
D70, D2H, COOLPIX SQ, COOLPIX 3100 und COOLPIX 5700
Auch die analoge Spiegelreflexkamera Nikon F55 hat einen Fehler.
Arbeitet der Autofokus fehlerhaft, kann ebenfalls eine kostenlose
Reparatur vorgenommen werden.
Meldung vom 11.10.005
Nikon Repaircenter
Canon Hinweis
Ricoh Support
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