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Bei einer Digitalkamera ist der Film durch einen Bildwandler und ein digitales Speichermedium ersetzt worden. So wird das einfallende Licht zuerst in elektrische Signale und anschließend in digitale Daten umgewandelt. Das digitale Foto entsteht also in vier Schritten: Zuerst wird das Bild durch das Objektiv optisch projiziert und dann durch Infrarot und RGB-Filter optisch gefiltert. Jetzt trifft das Bild auf den Sensor, der die Helligkeit misst. Nun erfolgt eine Umwandlung der Lichtsignale in elektrische Signale, da die einfallenden Photonen des Lichts Elektronen freisetzen, die proportional zur Lichtintensität sind. Bis zu diesem dritten Schritt der Bildverarbeitung handelt es sich um rein analoge Vorgänge. Erst im vierten Schritt findet die Digitalisierung statt. Dabei reicht der CCD- oder CMOS-Sensor die analogen Bildsignale an den A/D-Wandler weiter, wobei eine CCD-Zelle für einen Pixel steht. Nach der Bildumwandlung wird die Bilddatei zur Datenreduktion komprimiert und anschließend digital gespeichert. Das Bild kann nun verlustfrei bearbeitet oder dupliziert werden. |