Das Traditionsunternehmen Kodak musste nach langem hin und her leider doch Insolvenz anmelden. Viele Maßnahmen dies zu verhindern, schlugen in letzter Zeit fehl. Das Insolvenzverfahren wurde nun nach Kapitel 11 (Chapter 11) des US-Insolvenzrechts eingeleitet. Angeblich wurde Kodak ein Kredit in Höhe von 950 Millionen Dollar von der Citigroup eingeräumt. Der Geschäftsbetrieb soll während des Gläubigerschutzes Aufrecht erhalten werden.
Im Großen und Ganzen bedeutet das, dass Kodak seine Gläubiger nicht mehr auszahlen kann und Forderungen über das Insolvenzgericht geltend gemacht werden müssen. Das Unternehmen kann und will unter den Bedingungen der Insolvenzverwaltung den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten und sich neu Organisieren. Laut Kodak ist die deutsche Tochter mit ihren ca. 1.000 Mitarbeitern aber nicht betroffen.
Früher war Kodak eine Unternehmen, welches Zeichen im Fotomarkt setzte. Vor allem Filme, aber auch Kameras wurden von Kodak massenhaft produziert und verkauft. Kein Fotograf kam an Kodak vorbei! Seit einigen Jahren sieht dies nun anders aus. Ab dem Jahr 2007 schrieb Kodak rote Zahlen, die Gründe dafür sind vielfältig. Hohe Fixkosten durch enorm viel Personal und viele Standorte, sowie die viel zu späte Orientierung in das digitale Zeitalter zählen zu den Hauptgründen.
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