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12. Februar 2010, 07:31 Uhr
Apple Aperture 3 erschienen
Der kalifornische Computerhersteller Apple stellt seine neue Software für Fotobearbeitung und Bildverwaltung Apple Aperture 3 vor. Dabei verspricht Apple über 200 neue Funktion, die in der neuen Software integriert wurden. Außerdem soll Apple Aperture 3 schneller und einfacher geworden sein. Eine 30tägige Trialversion steht zum Download bereit. Die neue Software läuft als 64Bit Anwendung unter Mac OS X Snow Leopard mit Intel Core 2 Duo Prozessoren.

Apple Aperture 3Wie iPhoto `09 nutzt die Aperture 3 die Eigenschaft "Gesichter und "Orte" ein, mit der es jetzt viel einfacher sein soll, große Fotobibliotheken zu verwalten. Nachdem ein Gesicht erkannt und zugeordnet wurde, kann das Gesicht in der gesamten Mediathek wiedererkannt werden. Das funktionert sogar wenn sich mehrere Gesichter auf einem Foto befinden sollten, wie zum Beispiel bei Gruppenaufnahmen. Außerdem wurde die GPS-Funktion mit übernommen. Immer mehr Kameras sind mit GPS-Empfängern ausgestattet. Die Ortskoordinaten werden von Apple Aperture 3 übernommen und in bekannte Ortsnamen umgewandelt. Wenn separate GPS-Empfänger verwendet werden, wird der Weg der Fotoreise beim Importieren als Streckenprotoll der Reise auf einer Karte angezeigt. Aber auch wenn Kameras keine Aufnahmen mit GPS-Metadaten enthalten, können Bilder auf einer Karte per Stecknadel Orten zugeordnet werden.
 
Rundum neu erweisen sich die Bearbeitungsmöglichkeiten mit dem Pinsel. Mit neuen Pinseln sollen verlustfrei arbeiten und Ränder erkennen. So lassen sich Anpassungen ganz gezielt auf ausgewählte Fotobereiche anwenden. Es stehen zum Beispiel 15 Quickbrushpinsel für die schnelle Bearbeitung zur Verfügung. Ideal um Hautunebenheiten bei einem Portrait zu entfernen, polarisierende Effekte hinzuzufügen oder die Sättigung zu verringern. Dabei arbeitet Apple Aperture 3 ganz ohne Ebenen und Masken. Mit der Option "Kanten suchen" lassen sich Anpassungen an der gewünschten Stelle exakt vornehmen. Aperture 3 beinhaltet jede Menge Korrekturmöglichkeiten. Es können eigene benutzerdefinierte Voreinstellungen angelegt sowie Techniken anderer Fotografen verwendet werden. Dafür werden deren Einstellungen einfach importiert.

Eine weitere Überarbeitung betrifft die Diashow. Übernomme Shows aus Apple iPhoto `09 können einfach in Aperture 3 übernommen werden. Für die Diashow liefert Apple Aperture 3 schon sechs von Apple entworfene Themen.  In der Diashow können Fotos, Audio- und Videoclips in HD zusammengefügt werden. Im Zusammenspiel mit iTunes lassen sich zur Untermalung der Show Audioclips einfügen. Per Tastendruck lassen sich Überblendungen und Tempo der Diashow steuern. Die fertige Slideshow lässt sich an iTunes exportieren. Somit kann wiederum das Material an ein iPhone oder iPod weitergegeben werden. Andere Möglichkeiten wären die Weitergabe an Communityseiten wie Facebook oder Flickr zur Veröffentlichung.

Apple Aperture 3 gibt es für 199 Euro (UVP, inkl. MwSt.) in den Apple Stores, Apple Retail Stores sowie im Apple Fachhandel. Bestehende Aperture Kunden können für 99 Euro (inkl. MwST.) Aperture upgraden. Eine 30Tage Testversion steht zum Download bei Apple bereit. 





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