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20. Juli 2009, 09:51 Uhr
Kingston analysierte Supportanfragen bezüglich Speicherkarten
Die Spezialisten von Kingston Technologys Customer Support wollten es genau wissen und analysierten die Anrufe von Anwendern über einen mehr als 6monatigen Zeitraum. Ausgangspunkt war zu klären, was die häufigsten Anfragen waren, die wegen echten aber auch vermeintlichen Produktproblemen von Flash-Speichern geschahen. Dabei ergab sich, dass Online-Käufer überproportional gegenüber denen vertreten waren, die im Fachhandel einkaufen. Eine der Ursachen sehen die Kingston Spezialisten darin, dass bei Online-Käufen die Beratung nicht erfolgen kann. Selbst ein Online-Speicher-Konfigurator kann denselben Service nicht erbringen, den ein Händler und seine Mitarbeiter leisten. Hinzukommt, dass seit kurzem im Zuge der Kingston Academy, ein webbasiertes E-Training Programm für Parnter und Händler, nun auch ein Kurs zu Flash-Memory Produkten angeboten wird.


Was waren nun die meisten Anfragen?

1. Kompatibilitätsprobleme:

Im Vordergrund der Anrufe standen vor allem verschiedene Probleme mit der Kompatibilität zwischen Geräten und Speicherkarten (beispielsweise Betrieb von SDHC-Karten mit Geräten, die nur SD1.0 oder SD1.1 Standard unterstützen), zum Teil auch irrtümlich falsch gekaufte Kartenformate (SD anstatt CF und andere Formate).

Tipp von Kingston:

Käufer von Flashkarten sollten ihre Endgeräte vor dem Kauf einer neuen Karte genau unter die Lupe nehmen, um sich zu vergewissern welcher Standard unterstützt wird. Prinzipiell gilt: die Norm für SD-Karten definiert nur eine Kartenkapazität bis maximal 1GB (SD 1.0) und 2GB (SD 1.1). Karten der Norm SDHC (SD 2.0) unterliegen alle Karten mit einer Kapazität ab 4GB. Dementsprechend können Geräte mit der Norm SD 2.0 (SDHC) Karten der Norm SD 1.0 und SD 1.1 aufnehmen, Geräte der Norm SD 1.0 und SD 1.1, sind jedoch nicht mit SDHC Karten kompatibel. Da die Norm aber selten auf den Geräten vermerkt ist, ist es am allerbesten, das Zusammenspiel von Karte und Lesegerät vor dem Kauf zu testen.

2. Formatierungsprobleme:

Auch machte einigen die Formatierung der USB-Sticks Probleme, besonders wenn es darum ging private Bereiche bein den hardwarebasierten Sticks einzurichten und zu schützen. So werden auch Passwörter immer wieder gerne vergessen. Es ist dann für die Service Spezialisten äußerst schwierig dem Anrufer zu sagen, dass man auch von Kingston-Seite keine Möglichkeit zur Hilfe hat, da nur der Anwender selbst sein eingerichtetes Passwort weiß. Viele überschreiben oder formatieren auch ihre privaten Audio- und Video-Files und suchen dann ihr Heil bei Kingston, wo meist durch den Hinweis auf geeignete Softwarelösungen zur Wiederherstellung beigetragen werden kann.

Tipp von Kingston:

Aufpassen und Merken! Umso sorgfältiger Anwender mit Ihren Flashkarten oder USB-Sticks umgehen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Unerwartetes passiert. Durch sorgfältiges Arbeiten kann meist vermieden werden, dass zum Beispiel der private Bereich eines USB-Sticks formatiert wird. Abhilfe kann dann nur noch der Customer Support schaffen. Und vergessene Paßwörter? Merken ist wohl nach wie vor die sicherste und effektivste Methode.

3. Kopieren großer Dateien.

Durch die Verfügbarkeit von immer größeren Kapazitäten ab 4GB zu günstigen Preisen tauchte ein weiteres Problem auf, das die Hotline etwas mehr als sonst frequentierte. Das Kopieren/Verschieben größerer Files (ab 4GB) gestaltet sich anders als bei kleinen. Hier ist ein anderes Format notwendig, denn statt dem FAT32-Dateisystem muss das Zielmedium NTFS aufweisen.

Tipp von Kingston:

Anwender, die große Files ab 4GB kopieren oder verschieben wollen, müssen ihren USB-Stick oder ihre Flash-Karte formatieren, um Datenverlust zu vermeiden Vor dem Formatieren in NTFS sollte das Medium auf alle Fälle leer sein, damit keine Daten verloren gehen.



„Wenn ich die Zahl der Anrufe und die Qualität der Fragen oder geschilderten Probleme pro Land betrachte, dann haben die deutschsprachigen Länder den geringsten Anteil. Eine Erklärung dafür könnte die gute PC Presse-Landschaft inklusive der großen Anzahl von spezialisierten Online-Sites sein, die in Europa mit den höchsten Auflagezahlen und Zugriffen präsent sind. Aber auch der traditionell gute Kenntnis- und Wissensstand im Fachhandel trägt dazu bei,“ analysiert Christian Marhöfer, Geschäftsführer der Kingston Technologie GmbH. „Persönlich empfehle ich den Anwendern Produkte nur bei Anbietern zu kaufen, die eine Beständigkeit im Markt vorweisen können und über einen gut funktionierenden Customer Support verfügen.“

Quelle: Kingston Technology






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