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17. April 2007, 11:23 Uhr
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Samsung L77 - Versenkbares 7fach Zoomobjektiv bei 21 mm Tiefe
Die neue Samsung L77 ist die derzeit schmalste 7-Megapixel-Kamera mit einem 7-fach optischen innen liegenden Zoom. Vom 38 mm "Weitwinkel" bis zum 266 mm Tele, reicht das neu entwickelte Hochleistungszoom, welches bei Nichtbenutzung komplett im 21 mm tiefen Kameragehäuse verschwindet. Der 1/2,5"-CCD-Sensor der Samsung L77 bietet eine effektive Auflösung von 7,1 Megapixel und Bildgrößen von bis zu 3072 x 2304 Pixel. Alternativ zum klassischen 4:3-Bildseitenverhältnis kann der Benutzer auf das immer beliebter werdende 16:9-Format mit 3072 x 1728 Bildpunkten umschalten, das vor allem der Betrachtung auf modernen Flatscreen-Fernsehern entgegenkommt.
Ein völlig neues EPS (Electronic Picture Stabilization) sorgt auf elektronischem Weg für eine Reduzierung von Verwacklungsunschärfe. In die Kamera eingebaute Gyro-Sensoren analysieren dabei das Ausmaß und die Richtung der Verwacklungen und liefern diese Daten an den Kameraprozessor. Der sorgt auf mathematischem Weg für die Rekonstruktion der ursprünglichen Schärfeinformation und rechnet diese in das Bild ein. Der komplette EPS-Prozess benötigt bei einer Aufnahme in voller Auflösung knapp 3 Sekunden. Der Empfindlichkeitsspielraum des Sensors beträgt bis ISO 1600. Die ISO-Einstellung wird entweder von der Kamera automatisch übernommen oder erfolgt manuell in sechs Stufen zwischen ISO 50 und 1600.
Weiterhin verfügt die Samsung L77 über ein TTL-Autofokus-System, das die Schärfe ähnlich wie bei einer Spiegelreflexkamera durch das Objektiv hindurch ermittelt. Die Analyse geschieht in mehreren Segmenten, so dass auch außermittig positionierte Objekte erfasst werden. Im Makro-Modus stellt sie bei 38 mm Brennweite ab 10 cm Distanz scharf. Alternativ zur zuverlässigen Mehrfeld-Belichtungsmessung bietet der Newcomer auch eine mittenbetonte und eine Spot-Charakteristik an.
Zur Belichtungssteuerung kann zwischen Vollautomatik und Programmbetrieb gewählt werden, oder man schaltet eines der elf Szene-Programme zu. Nacht, Portrait, Kinder, Landschaft, Nahaufnahme, Sonnenuntergang, Dämmerung, Gegenlicht, Feuerwerk, Strand und Schnee sowie Texterkennung stehen zur Auswahl. Zur Feinabstimmung der automatischen Belichtung – etwa bei Gegenlichtmotiven oder stark kontrastreichen Szenen – offeriert die L77 eine manuelle Belichtungskorrektur von bis zu +/-2 Lichtwerten in Drittel-Stufen. Der Verschluss schafft Zeiten zwischen 15 s (im Szeneprogramm Nacht) und 1/1250 s. Der eingebaute Gehäuseblitz bietet neben Automatiksteuerung auch Programme wie Langzeitsychronisation oder Aufhellblitz. Zudem beherrscht die Samsung L77 eine Technik zur Reduzierung des unerwünschten "Rote-Augen-Effekts".
Statt mit Hilfe unzähliger Tasten und Knöpfe wird die L77 hauptsächlich über das zentrale Fünfwege-Element auf der Rückseite gesteuert. Die weiteren Bedienelemente beschränken sich auf vier Direkttasten (beispielsweise für den Direktdruck oder die zahlreichen Bildeffekte) und den Zoomhebel. Alle Einstellungen werden auf dem großen 2,5 Zoll-LCD-Monitor kontrolliert, der mit einer Auflösung von 230.000 Pixel ausgestattet ist. Die Samsung L77 zeichnet Videos mit bis zu 640 x 480 Bildpunkten in MPEG-4-Qualität, mit maximal 30 Bildern pro Sekunde auf. Für ausreichend Speicherplatz sorgt der neue SDHC-Kartenstandard, der derzeit Speicherkapazitäten von bis zu 8 Gigabyte bereitstellt. Selbstverständlich ist die L77 auch mit den herkömmlichen SD- und MMC-Speicherkarten kompatibel. Die Samsung L77 im schwarzen Metallgehäuse kommt in diesem Monat (April 2007) in den Handel und wird 349 Euro (UVP) kosten.
Samsung L77 im Preisvergleich
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