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16. November 2006, 09:55 Uhr
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Nikon D40 - Digitale Spiegelreflexkamera wirklich nur für Einsteiger
Bei Neuvorstellungen digitaler Spiegelreflexkameras gab es in der Vergangenheit auch immer gleich eine neue Funktion, die die Kamera besonders auszeichnete. Bei der neuen Nikon D40 mit 6,1 Megapixel ist das anders - sie ist wirklich nur für Einsteiger in die digitale Spiegelreflexfotografie konzipiert. Es ist sogar das Gegenteil der Fall, bei Nikons unverbindlicher Preisempfehlung von 649 Euro inklusive Kitobjektiv war auch kein Platz mehr für das typische Display, welches alle Kameraeinstellungen anzeigt.
Neu ist dennoch das Bedienungskonzept der Nikon D40. Mit einer Hilfetaste wird die "eingebaute Bedienungsanleitung" aktiviert. Mit ihr können zu allen aktiven Menüoptionen/Funktionen erklärende Hilfetexte abgerufen werden. Bei der Auswahl wichtiger Kamerafunktionen unterstützt die D40 den Anwender durch anschauliche Beispielbilder bei der Auswahl der passenden Option.
Der Sucher mit 0,8-facher Vergrößerung erlaubt eine exakte Wahl des Bildausschnitts. Nach der Aufnahme sorgt der 2,5-Zoll-LCD-Farbmonitor für die Bildwiedergabe und erlaubt die Beurteilung von Schärfe und Belichtung einer Aufnahme bei bis zu 19-facher Vergrößerung Das Bildbearbeitungsmenü der Nikon D40 enthält beispielsweise die Funktionen »D-Lighting«, »Rote-Augen-Korrektur« und »Beschneiden«. Zu den kreativen Funktionen zählen »Bildmontage«, »Kompaktbild«, »Monochrom« (Schwarzweiß, Sepia, Blauton) und »Filtereffekte« (Skylight, Warmer Farbton, Farbabgleich).
Die D40 ist mit einem CCD-Bildsensor im DX-Format, mit einer effektiven Auflösung von 6,1 Megapixel, ausgestattet. Mit Hilfe einer Empfindlichkeitsautomatik kann die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors im Bereich von ISO 200 bis 1.600 angepasst werden. Zwei weitere Neuheiten, allerdings keine guten, der Nikon D40 sind die fehlende drahtlose Blitzsteuerung über den internen, ausklappbaren Blitz und die Tatsache, dass nur noch AF-S Objektive an der D40 kompatibel sind. Da die AF-S Objektive einen eingebauten Autofokus-Motor besitzen, was nicht bei allen Nikon Objektiven der Fall ist, können viele Objektive nicht an der D40 verwendet werden. Auch Fremdhersteller müssen neue Objektive extra für die D40 konstruieren, um einen funktionierenden Autofokus zu gewährleisten. Wer sich die Nikon D40 als Zweitkamera zulegen möchte, sollte sich dieser Tatsache wirklich bewusst sein.
Das Aufnahmeprogramm »Automatik (Blitz aus)« verhindert das Ausklappen des integrierten Blitzgeräts und hebt gleichzeitig die ISO-Empfindlichkeit an, sodass der Fotograf auch an Orten mit geringem Umgebungslicht korrekt belichtete Fotos aufnehmen kann. Dies ist besonders relevant an Orten, wo die Verwendung eines Blitzgeräts untersagt oder unerwünscht ist.
Die Nikon D40 wird irgendwann im Dezember im Kit mit dem neuen AF-S DX Zoom-Nikkor 18–55 mm 1:3,5–5,6 G ED II (Zoomfaktor 3) in den Farben Schwarz oder Silber für 649 Euro (UVP) angeboten. Im Lieferumfang enthalten ist die Software Nikon PictureProject, mit der Aufnahmen beispielsweise zum Computer übertragen, in Alben einsortiert oder im Internet ausgestellt werden können. Nikons Bildbearbeitungsprogramm Capture NX ist optional erhältlich.
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