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Raynox stellt hochwertiges Makro-Vorsatzobjektiv DCR-5320PRO vor
Wer nur ab und an mal ein paar Makrofotos aufnehmen möchte überlegt sich meistens, ob der Kauf eines speziellen Makroobjektivs überhaupt sinnvoll ist. Zum Glück gibt es im Zubehörhandel auch andere Möglichkeiten, wie das jetzt von Raynox vorgestellte Makro-Vorsatzobjektiv DCR-5320PRO. Dieses qualitativ hochwertige Vorsatzobjektiv ist sehr auf die Reduzierung der verschiedensten Abbildungsfehler getrimmt, die bei normalen Vorsatzlinsen und Zwischenringen entstehen. Diese Qualität hat aber auch ihren Preis. Ob dadurch der Kauf eines speziellen Makroobjektivs nicht doch vorteilhafter ist, muss jeder Fotograf für sich entscheiden.
Viele Kameras bzw. deren Objektive lassen sich schon bis auf sehr kurze Abstände einstellen, doch ist der Abstand zum Objekt zu kurz, wirft die Kamera, das Objektiv und der Fotograf einen Schatten auf das Motiv. So ist etwa eine Naheinstellung bis 2 cm vor der Frontlinse, die manche Digitalkameras bieten, in der Praxis oft wertlos. Und dann gibt es auch noch zahlreiche Digitalkameras und Videocamcorder, die den gewünschten großen Abbildungsmaßstab zwar in vernünftigem Abstand zum Motiv erreichen, aber bei dieser Naheinstellung in der Abbildungsqualität gegenüber dem Fernbereich stark abfallen – sei es durch starke Verzeichnung oder durch schlechte (Rand-)Schärfe.
Die ganzen Fehler vermeidet das neue Raynox Makro-Vorsatzobjektiv DCR-5320PRO, das sich direkt oder über einen Adapter an den meisten Foto- und Videokameras mit Filtergewinde im Objektiv ebenso einfach wie herkömmliche Vorsatzlinsen anbringen läßt. Das Kameraobjektiv kann dabei in seiner Unendlicheinstellung bleiben, bei der es die beste Schärfe und geringste Verzeichnung liefert. Wird am Kameraobjektiv eine kürzere Entfernung eingestellt, so vergrößert sich der Abbildungsmaßstab noch etwas. Allerdings sollte diese Möglichkeit nur genutzt werden, wenn das Kameraobjektiv im Nahbereich nicht qualitativ abfällt. Weil das Makro-Vorsatzobjektiv modular aus zwei Teilen aufgebaut ist, die speziell auf die kurzen Entfernungen 50 cm bzw. 30 cm korrigiert sind und miteinander kombiniert ein auf 17 cm abgestimmtes System ergeben, stehen dem Fotografen oder Videofilmer damit drei praxisgerecht abgestufte Abbildungsmaßstäbe zur Verfügung. In der Bildmitte kann, sofern das Kameraobjektiv ausreichend gut ist, eine Auflösung bis 200 Lp/mm erzielt werden (MTF-Grenzkriterium: 30% Kontrast).
Ein besonderer Vorzug dieser zur Vermeidung von Vignettierung selbst bei sehr lichtstarken Objektiven im Durchmesser großdimensionierten Raynox-Vorsatzobjektive ist, dass sich die Lichtstärke bzw. die effektive Blende trotz der sehr großen Abbildungsmaßstäbe nicht reduziert! Dem gegenüber zeigen Objektive mit extremer Naheinstellung oder bei Spiegelreflexkameras in Kombination mit Zwischenringen immer einen erheblichen Lichtverlust, der längere Belichtungszeiten erfordert und daher die Verwacklungsgefahr erhöht. Die Vorsatzobjektive jedoch verursachen genauso wie Vorsatzlinsen keinen solchen Lichtverlust.
Der kleinere der beiden Vorsatzobjektiv-Module hat eine Brechkraft von 2 dpt (Dioptrien) und liefert eine Naheinstellung auf 50 cm ab Frontlinse. Die zweilinsige Konstruktion ermöglichte eine achromatische Korrektion und Behebung bzw. Reduzierung anderer Abbildungsfehler, wie sie eine einlinsige Vorsatzlinse nicht bieten kann. Das größere Vorsatzobjektiv-Modul mit der Brechkraft 3 dpt ergibt eine Naheinstellung auf 30 cm. Bei beiden Modulen sind selbstverständlich alle an Luft grenzenden Linsenoberflächen vergütet, um die Transmission zu erhöhen und Reflexe (Geisterbilder) und Streulicht zu unterdrücken. Wenn die beiden Module ineinandergeschraubt werden (mit dem 3-dpt-Modul vorn und dem 2-dpt-Modul hinten), ergeben sie ein 5-linsiges System mit 5 dpt Brechkraft für eine Naheinstellung auf 17 cm ab Frontlinse und trotz nochmals vergrößerten Abbildungsmaßstabes wiederum derselben Bildqualität. Zur Vermeidung abgeschatteter Bildecken sollten die Vorsatzobjektiv-Module einzeln nur mit kleinbildäquivalenten Brennweiten ab 50 mm und für größten Abbildungsmaßstab kombiniert ab 100 mm benutzt werden.
Beide Module haben 77-mm-Außengewinde (M77x0,75), so daß sie in entsprechende Filtergewinde von Foto- und Videokamera-Objektiven eingeschraubt werden können. Mit separat erhältlichen Adapterringen ist es möglich, die Module einzeln oder im "Tandem" auch an Objektiven mit 77-, 67-, 62-, 58- oder 52-mm-Filtergewinde einzusetzen. Unter der Adresse ist eine einsehbare Tabelle, (bitte dort weit nach unten scrollen) die für die Vielzahl digitaler Kameras angibt, welche Adapterringe jeweils benötigt werden. Ein dort als PDF herunterladbares Diagramm ermöglicht die Ermittlung der je nach Brennweite des Kameraobjektivs erzielbaren Abbildungsmaßstäbe sowie der Größe der Motivausschnitte für die verschiedenen Sensorformate. Die beiden Module sind nur als komplettes Set "Raynox DCR-5320PRO" ab Mai erhältlich und kosten etwa 313 Euro inkl. MwSt. Die genannten Adapter kosten je nach Größe zwischen 19 Euro und 36 Euro inkl. MwSt.
http://raynox.co.jp/german/dcr/dcr5320pro/index.htm
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