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09. Januar 2006, 12:07 Uhr
Panasonic Lumix DMC-LZ5 und Lumix DMC-LZ3 ersetzen die Modelle Lumix LZ1 und LZ2
An dieser Stelle stellen wir die beiden anderen Panasonic Lumix Modelle vor, die auf der CES in Las Vegas präsentiert wurden. Die Panasonic Lumix DMC-LZ5 und Lumix DMC-LZ3 sind auf den bisherigen Modellen LZ1 und LZ2 aufgebaut. Bei den neuen Modellen handelt es sich um verbesserte 6- und 5-Megapixel-Digitalkameras, die für Aufsteiger und Hobbyfotografen konzipiert sind. Sie bieten höhere Auflösungsreserven, schnellere Autofokus-Zeiten und zahlreiche Detailverbesserungen. Beibehalten wurden der 6x-Zoombereich von 37 - 222 mm und der Lumix-exklusive O.I.S.-Bildstabilisator gegen verwackelte Fotos.

Panasonic Lumix DMC-LZ5Mit dem neuen 6x-Zoom Lumix DC Vario 2,8-4,5/37-222 mm (6,1-36,6 mm phys.) bieten die LZ5 und LZ3 doppelt so viel Brennweite wie in der Kompaktklasse üblich. Der optische Bildstabilisator (O.I.S.) garantiert, dass der überdurchschnittliche Zoomspielraum selbst unter ungünstigsten Lichtbedingungen ausgereizt werden kann. Die Sensoren des optischen Bildstabilisators O.I.S. erkennen eine unruhige Kamerahaltung und gleichen die Verwacklung durch die gegenläufige Bewegung eines Linsenelementes im Objektiv aus.

Mit der "Erweitertes Optisches Zoom"-Funktion im 3-Megapixel-Aufnahmemodus kann der Zoombereich unkompliziert auf den Faktor 8,3x bei der LZ5 oder 7,5x bei der LZ3 erweitert werden. Damit wächst die maximale Tele-Brennweite auf rund 305 mm bzw. 275 mm. Die Konzentration auf den zentralen 3-Megapixel-Ausschnitt des Bildkreises sorgt dabei für bestmögliche Bildqualität. Für anspruchsvolle Bildqualität trotz kompakter Bauweise sorgt eine aufwändige 8-linsige Objektivkonstruktion mit zwei asphärischen Linsen und drei asphärischen Oberflächen.

Der bewährte Venus Engine Plus-Bildprozessor wurde für die neuen Modelle weiter optimiert. Die Auslöseverzögerung der LZ5 beträgt nur noch 0,005 Sekunden (ohne AF), bei der LZ3 0,006 Sekunden (ohne AF). Serienaufnahmen können jetzt direkt über eine eigene Taste aktiviert werden und sind nun mit bis zu 3 B/s möglich – in der "Unlimited"-Funktion so lange, bis die SD-Speicherkarte voll ist. Besondere Aufmerksamkeit galt auch einem verbesserten Rauschverhalten. Dabei braucht der neue Venus Engine Plus-Prozessor nur noch 70 Prozent der Energie von Venus Engine II.

Panasonic Lumix DMC-LZ5Der 1-Feld-AF erfasst einen großen zentralen Bildbereich und der Spot-AF ist eng auf die Bildmitte begrenzt. Neu bei der Lumix LZ5 und Lumix LZ3 ist jetzt der 1-Feld-Highspeed-AF mit ca. 40 Prozent schnellerer Scharfstellung als beim normalen Autofokus der Vorgängermodelle LZ2 und LZ1. Falls die minimale Verzögerung der Monitordarstellung bei schnell bewegten Objekten doch mal stört, kann auf den absolut verzögerungsfreien Normalmodus umgeschaltet werden. Das neue Autofokus-Hilfslicht erweitert die Einsatzbereich des AF-Systems zusätzlich. Die Mehrfeld-Optionen sind 5-Feld-Normal- und 3-Feld-Highspeed-Autofokus. Im Highspeed-Modus wird dem Autofokus mehr Prozessor-Rechenkapazität zu Lasten des Monitor-Bildaufbaus zugeteilt. Die so beschleunigte Fokussierung kann bei bewegten Objektiven zu minimal verzögerter Darstellung führen.

Vollautomatik-Modus und manuelle Einstellmöglichkeiten, z. B. ISO-Empfindlichkeiten, Belichtungskorrektur, Belichtungsreihenautomatik und Weißabgleichs-Feinabstimmung für zusätzlichen Gestaltungsspielraum sind geblieben. Mit sechs neuen Motivprogrammen hat das von den Modellen Lumix LZ2 und Lumix LZ1 bekannte Angebot kräftig Zuwachs bekommen. Insgesamt 14 Motivprogramme stehen jetzt zur Auswahl. Der "Baby"-Modus mit leichtem Soft-Touch und automatischer Altersangabe am Tag der Aufnahme ist besonders bei jungen Familien beliebt. Die LZ5/LZ3 können hierfür jetzt zwei Geburtstage speichern.

Die Motivprogramme werden auf dem LC-Display zur einfachen Auswahl kurz beschrieben. Die Movie-Funktion mit 30 B/s bei voller VGA (640 x 480)-Auflösung sorgt für flüssige Bewegtbilder. Schließlich erlaubt der interne Speicher mit 14 MB bei Bedarf auch das Fotografieren ohne Speicherkarte oder dient als mobiles Fotoalbum zum Mitführen persönlicher Lieblingsfotos. Beide Modelle sind mit großen LC-Displays auf der Rückseite ausgestattet. Ihre Diagonale beträgt 6,35 cm bei der Lumix LZ5 und 5 cm bei der Lumix LZ3. Der erstmals bei einer Digitalkamera über eine spezielle Taste zuschaltbare "High-Angle"-LCD-Modus erlaubt die bessere Monitorbetrachtung bei Aufnahmen aus erhöhter Perspektive über Kopf. Eingeblendete Gitternetzlinien auf dem LCD schützen vor schiefen Horizonten und erleichtern die Bildkomposition. Ein Histogramm vereinfacht die Belichtungskontrolle. Hochformat-Fotos erscheinen bei der Bildwiedergabe über Kamera- oder TV-Monitor automatisch aufrecht. Bildübersichten sind mit 9, 16 oder 25 Mini-Bildern möglich.

Durch die Zusammenfassung von Pixeln lässt sich eine höhere Empfindlichkeit erreichen. Die Panasonic Lumix LZ5 und Lumix LZ3 nutzen diese Technik für ihren Hochempfindlichkeits-Modus mit ISO 800 oder 1600. Während der optische Bildstabilisator (O.I.S.) für ein insgesamt ruhiges Bild sorgt, lassen sich mit der erhöhten Empfindlichkeit Bewegungsunschärfen vermeiden, wie sie bei bewegten Motiven und längeren Belichtungszeiten sonst auftreten. Die erhöhte Empfindlichkeit bewirkt auch eine bessere Detailwiedergabe bei Videoaufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen, die in voller 640 x 480-VGA-Auflösung mit einer ruckelfreien Bildfrequenz von 30 B/s möglich sind. Das integrierte Mikrofon der LZ5 zeichnet dazu den Ton auf.

Mit den beigefügten zwei Mignon-Batterien Panasonic OXYRIDE sind bis zu 235 Aufnahmen mit der Lumix LZ5 oder 250 Fotos mit der Lumix LZ3 möglich. Die OXYRIDE-Batterien halten etwa 1,6x länger als herkömmliche Alkali-Batterien. Alternativ können auch andere Akkus und Batterien im Mignon-Format (AA) verwendet werden, die weltweit preisgünstig erhältlich sind. Die Panasonic Lumix LZ5 ist für 329 Euro (UVP) und die Panasonic Lumix LZ3 für 279 Euro (UVP) ab März 2006 in graphit-schwarz- (nur LZ5) oder silberfarben erhältlich.





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